Allgemeine Gesundheit
Heutzutage wird es immer wichtiger, gesund und fit zu sein, um dem Stress und den Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein. Außerdem ist es enorm wichtig, den Bewegungsmangel, den der Alltag meist mit sich bringt, auszugleichen.
Hierfür kommen natürlich mehrere Sportarten in Frage. Aber ein für die Gesundheit wichtiges ganzheitliches Training ermöglichen nur wenige davon.
Beim Radfahren, Laufen, bei Ballsportarten usw. wird zwar oft hervorragend die Ausdauer und das Herz-Kreislaufsystem trainiert, jedoch wird die Muskulatur dadurch einseitig belastet, was sich negativ auf den Bewegungsapparat (vor allem die Wirbelsäule) auswirken kann.
Beim Fitnesstraining können alle motorischen Grundeigenschaften trainiert und verbessert werden: Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Schnelligkeit. Dies sorgt für Ausgewogenheit und ist für die körperliche Fitness am günstigsten.
Wie sieht ein ganzheitliches Fitness-Programm aus?
Sie beginnen mit ca. 10min Aufwämen (Laufen, Radfahren oder Crosstrainer). Anschließend absolvieren Sie Ihr Kräftigungstraining , das sich je nach Bedarf und Fitnessziel auf die Bereiche Kraftausdauer, Hypertrophie (Muskelwachstum), Maximalkraft oder Schnellkraft spezialisiert.
Opitmal ist es, nach dem Krafttraining noch ein Herz-Kreislauftraining anzuhängen. So kurbeln Sie Ihren Fettstoffwechsel an oderarbeiten an Ihrer Grundlagenausdauer.
Die letzten 5 - 10 Minuten dieses Herz-Kreislauftrainings sollten von eher geringer Intensität sein (Cool Down).
Zum Abschluss ist es enorm wichtig, dass Sie Ihre Muskulatur dehnen, um Verkürzungen zu vermeiden bzw. vorhandenen Verkürzungen entgegenzuwirken. Ausserdem verbessern sie so Ihre Beweglichkeit.
Nach Ihrem Training entspannen Sie in Sauna, Saunarium, oder im Dampfbad, was sich wiederum positiv auf das Wohlbefinden und die Regeneration auswirkt.
Gesundheitstraining: Hauptanliegen des präventiv und gesundheitsorientierten Sportes im Überblick:
Erhaltung und Wiederaufbau des körperlichen und geistigen Wohlbefindens
Altersbedingten degenerativen Prozessen entgegenwirken
Haupttodesursachen, Zivilisations- und Bewegungsmangelkrankheiten vorbeugen
Im Folgenden sehen sie ein paar Beispiele für Krankheiten, auf deren Verlauf regelmäßiger Gesundheitssport positive Auswirkungen hat:
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Bluthochdruck, die mit am häufigsten zum Tode führende Einzelerkrankung, ist einer der entscheidenden Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzinfarkt. Bluthochdruck kann lange Zeit beschwerdefrei bleiben. Erste Anzeichen und Beschwerden können frühmorgendlich auftretende Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Nervosität, Herzklopfen, Nasenbluten, Schmerzen in der Herzgegend, Luftnot unter Belastung u. a. sein. Maßnahmen: - Bei Übergewicht: Gewichtsnormalisierung - Richtige Ernährung - Rauchen einstellen - Reduzierung des Alkohol- und Kaffeekonsums - Körperliches Training, vor allem Ausdauertraining - Entspannungstraining
Arteriosklerose Eine Verengung oder Verschluss von Blutgefäßen führt zur verminderten Durchblutung und damit zu einer eingeschränkten Sauerstoffversorgung der Gewebe, was sich zu Beginn in einer Leistungsminderung, später in Form von Stoffwechselstörungen äußert. Wichtigster Risikofaktor ist das Rauchen. Maßnahmen: - Rauchen einstellen - Ergotherapie (tägliches Gehtraining bei dauernder Pulskontrolle) - Erreichbare Verbesserungen: durch das Entwickeln einer verbesserten Gehtechnik sinkt der Sauerstoffbedarf für eine gegebene Geschwindigkeit. Außerdem kommt es zu einer Stoffwechselanpassung, wodurch die Milchsäurebildung im betroffenen Muskel verzögert wird. - Eventuell Gymnastik, ganz leichtes Gerätetraining Dadurch werden die arteriosklerotischen Veränderungen zwar nicht beseitigt, man kann jedoch die Folgen dieser Erkrankung besser bewältigen.
Krampfadern Diesen kann durch ein Gesundheitstraining effektiv entgegengewirkt werden. Bei Krampfadern fördert Bewegung durch die Funktion der Muskelpumpe den Fluss von venösem Blut zurück in den rechten Vorhof des Herzens und trägt dadurch dazu bei, Folgesymptome aufgrund einer schlechteren Versorgungssituation im betroffenen Gebiet (zB Hautinfektionen) vorzubeugen.
Diabetes mellitus Regelmäßiger moderater Sport hat einen günstigen Einfluss auf die Stoffwechsellage und führt zu einem geringeren Insulinbedarf durch eine Erhöhung der Insulinempfindlichkeit (Insulinsensitivität) der peripheren Gewebe, insbesondere der Muskulatur. Es werden also vermehrt Insulinrezeptoren gebildet und diese sprechen auf das Hormon besser an, so dass der Teufelskreis von Hyperinsulinämie und Down-Regulation der Insulinrezeptoren durchbrochen werden kann.
Zusätzlich sinkt durch regelmäßigen Sport, insbesondere durch Ausdauertraining, der Ruhespiegel an Katecholaminen (Adrenalin, Noradrenalin), die den Blutzucker anheben.
Weiterhin wird das Körpergewicht reduziert sowie weitere Risikofaktoren für Folgeerkrankungen bekämpft (z.B. Fettstoffwechselstörungen).
Asthma Durch ein häufigeres Auftreten von allergischen Neigungen sowie eine vermehrte Luftverschmutzung gewinnt das Krankheitsbild des Bronchialasthmas mehr und mehr an Bedeutung. Es handelt sich dabei um eine chronisch entzündliche Atemwegserkrankung und eine überschießende Reaktionsfähigkeit der Bronchien. Körperliche Aktivität kann bei Asthmakranken einen Anfall auslösen, andererseits hat er einen wichtigen Trainingseffekt. Es gibt sehr viele erfolgreiche Leistungssportler, die asthmakrank sind!!! Durch regelmäßige sportliche Betätigung kommt es zu einer Verbesserung der Atem- und Kreislauffunktion sowie zu einem Training der Atemhiflsmuskulatur. Beides wirkt sich positiv aus, indem der Atemantrieb für eine gegebene Belastungsintensität mit zunehmendem Trainingszustand absinkt, so dass langfristig auch im Alltag weniger anfällig.

